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Jupiter und Neptun für Frühaufsteher

Die beiden Gasriesen Jupiter (Durchmesser ~ 140.000 km) und Neptun (Durchmesser ~ 50.000 km) stehen in diesem Jahr immer wieder eng beieinander, da sich ihre Oppositonsschleifen überlappen. Das erste Treffen fand in diesen Tagen statt. Dabei ist Jupiter am Morgenhimmel nicht zu übersehen, da er als der hellste "Stern" am Firmament sofort im Südwesten auffällt. Schwieriger ist das mit Neptun, der heute morgen knapp einen Vollmonddurchmesser oberhalb von Jupiter zu finden war. Er ist um einiges schwächer als die vier Galileischen Monde des hellen Jupiters. Deshalb ist er auch nur in einem guten Feldstecher oder in einem kleinen Teleskop zu finden. Mit im Blickfeld ist der Stern µ Cap, ein Stern des Steinbocks, der gerade noch so mit dem bloßen Auge gesehen werden kann.

Schon Galilei hatte eine Konjunktion von Jupiter und Neptun im Dezember 1612 / Januar 1613  beobachtet, allerdings hatte er den schwachen Neptun für einen Hintergrundstern gehalten. Es dauerte noch fast 250 Jahre, bis Neptun als Planet von Johann Galle in Berlin "wieder" entdeckt wurde. Aufgrund von Berechnungen des französichen Mathematikers Urbain Le Verrier hatte er ihn am 23./24.9.1846 gefunden.

In der Geschichte der Entdeckung des Neptun zeigt sich, wie sehr die Astronomie von genauem und auch andauerndem Schauen abhängt.

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