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Sonnenflecken

waren seit Wochen wieder am Morgen des 4. Juli zu beobachten. Für mich war es das erste Mal seit Monaten... Dank der Seite des Sonnensatelliten SOHO kann man auch ohne Teleskop die Sonne beobachten. Das Projekt wird seit Jahren von NASA und der esa betrieben und liefert Daten über unseren Heimatstern aus dem All. Die gestrigen Bilder zeigten nun endlich wieder einmal ein paar kleine Sonnenflecken.

Das veranlasste mich, die Sonne mit dem Teleskop und Kamera zu beobachten. Allerdings ist es gar nicht so einfach, die Sonnenoberfläche digital abzulichten. Einmal sind die Chips der Kameras relativ warm und rauschen hemmungslos. Zum anderen reicht ihr Dynamikumfang nicht aus, um die Helligkeitsunterschiede adäquat darzustellen. Die Bilder geben in etwa den visuellen Eindruck wieder. Die Fleckengruppe ist allerdings noch kleiner als der Riesenplanet Jupiter und hat etwa den siebenfachen Erddurchmesser.

Die Bilder von gestern und heute zeigen auch, wie dynamisch die Oberfläche unseres Tagesgestirns ist. Die Sonnenflecken bilden sich relativ rasch und wandeln innerhalb von Stunden ihr Aussehen. Sonnenflecken sind Orte mit einem stärkeren Magnetfeld als in ihrer Umgebung. Dies führt zu einer Abkühlung der Oberfläche an dieser Stelle und sie sehen deshalb dunkler aus. Paradoxerweise wird durch sie mehr Energie abgegeben als an der normalen Sonnenoberfläche. Das heißt, eine Sonne mit vielen Sonnenflecken strahlt mehr Energie ab, als eine Sonne mit wenigen oder keinen Sonnenflecken.

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