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NGC 7008 - Der Fötusnebel

Astronomen sind bei der Erfindung für Bezeichnungen für kosmische Objekte sehr erfinderisch. Die Bezeichnung des Fötusnebels ist etwas irreführend, denn es handelt sich keineswegs um ein Objekt, das sich in seinem Frühstadium befindet. Ganz im Gegenteil!

Ähnlich wie bei Messier 27, dem Hantelnebel, ist NGC 7008 ein sogenannter Planetarischer Nebel. Damit ist im Grunde schon ausgesagt, um was es geht: ein schon erloschener Stern, der die Reste seiner Sternatmosphäre in das Weltall entlassen hat und die nun ihr letztes Leuchten zu uns sendet. In einigen Zehntausendjahren wird man davon nichts mehr sehen und die Gas- und Staubhülle des einstigen Sternes wird für einen neuen Sternentstehungsprozess zur Verfügung stehen. Einzig der kleine weiße Zwerg, der Rest des einstigen Sternes, wird für die nächsten Jahrmilliarden auskühlen und als massives Einzelobjekt seine Bahn um das Zentrum der Milchstraße ziehen.

Der Fötusnebel steht gerade noch im Sternbild des Schwanes, an der Grenze zum Sternbild Kepheus. Er ist nicht sonderlich groß, nur etwas mehr als die doppelte Größe des Jupiterscheibchens oder gerade etwas mehr als 1/20-tel des Monddurchmessers. Seine Kompaktheit lässt ihn leicht in einem mittleren Teleskop erkennen - bei entsprechender Vergrößerung. In seinem Inneren scheinen Sterne durch, die hinter aber auch vor dem Planetarischen Nebel und seinen Gasmassen liegen. Einzelne Verdichtungen sind allerdins sehr gut im Nebel selbst zu erkennen.

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