Jupiter im Februar / März 2026
Ende Februar / Anfang März 2026 gab es immer wieder Abende mit für das Maintal guter Luftruhe. Dabei haben sich eine Reihe von Jupiteraufnahmen ergeben, die die Dynamik der Wolkenatmosphäre deutlich erkennen lassen.
Den Start machte die Seite Jupiters, auf der der Große Rote Fleck nicht zu sehen ist. Aber auch hier zeigen sich deutliche Verwerfungen in den Wolkenbändern, kleinere und größere Ovale und viele weitere Details (24.2. und 26.2.2026):


Am Abend des 4. März gab es für Uwe Schultheiß und P. Christoph die Gelegenheit, wieder einmal eine Fotografie des Jupiters mit einer Zeichnung zu vergleichen. Gleichzeitig waren sie tätig an ihren Teleskopen: Uwe an einem 135 mm FLT-Refraktor und Christoph mit dem AP EDT 180 mm der Klostersternwarte:

Am 9.3.2026 gab es die nächste Gelegenheit, den Königsplaneten mit dem Großen Roten Fleck zu fotografieren. Typischerweise mit Videos von 20.000 Bildern bei ca. 4 ms Belichtungszeit bei ca. 3.000 mm Brennweite aufzunehmen.

Nach der Münsterschwarzacher Sternstunde am 19. März war das Seeing nochmals sehr gut. Diesmal gesellte ich der Mondschatten des Mondes Ganymed dazu. Für mich eines der schönsten Jupiter Aufnahmen dieser Serie.

Auch wenn die Position des GRF nun auf die andere Seite gewandert. Aber auch so, sind einiges an Veränderungen in den Bändern und Wolkenschleppen, den Ovalen und Einzelheiten im GRF zu erkennen.

