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Die Monde des Uranus (Ergänzung)

sind leider so lichtschwach, dass sie nur mit größeren Teleskopen der visuellen Beobachtung zugänglich sind. Für kleinere Geräte bleibt da nur die fotografische Seh-Hilfe. Die nahm ich auch in der vergangenen Woche in Anspruch, als ich Uranus und drei seiner Monde ablichtete. Titania, Umbriel und Oberon sind alle nur etwa 15 mag "hell". Bei einer Belichtungszeit von drei Sekunden sind sie sehr nahe am Planeten zu entdecken. Leider wird dabei Uranus überbelichtet und macht dadurch die Sichtbarkeit der sehr nahe am Planeten stehenden Monde wieder zunichte.

Auf dem kleinen Uranus-Scheibchen (knapp 4") sind keine Einzelheiten zu erkennen. Kein Wunder: er hat die 20-fache Distanz von der Sonne, wie die Erde. Selbst das Licht braucht dafür fast drei Stunden!

Vielleicht verbessert eine Beobachtung der Monde im roten Spetralbereich ihre relative Sichtbarkeit, denn Uranus erscheint uns durch seine Gasatmosphäre blau, das heißt im roten Bereich ist er dunkler und der Kontrast zu den schwachen Monden verbessert sich dadurch erheblich.

Drei Tage später, am 12.12.2009 konnte ich durch Zufall eine Sonnenfinsternis auf Jupiter beobachten. Er ist zwar schon relativ klein mit 36", aber da er etwa 10 mal größer ist als Uranus ist ein Größenvergleich recht reizvoll. Der Schatten auf Jupiter ist von seinem Mond Ganymed.

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