Tipps zur Sternschnuppenbeobachtung

Ab Anfang August sind am Himmel vermehrt Sternschnuppen zu sehen.

Die Sternschnuppennächte beginnen: Bis zum 24. August sind die besonders viele Sternschnuppen zu beobachten. Den Höhepunkt markiert der berühmte Sternschnuppenstrom der Perseiden in der Nacht vom 12. auf den 13. August. Zur Beobachtung reicht ein Feldstecher oder das bloße Auge. Um einer Nackenstarre vorzubeugen empfiehlt sich ein Liegestuhl.

Während der ersten Hälfte des August sind auch die Capricorniden (Sternbild des Steinbock) zu beobachten. Sie zeigen langsame Meteore und sind dadurch von der Perseiden deutlich zu unterscheiden. Gelegentlich sind auch helle Sternschnuppen unter ihnen. Sie sind hauptsächlich in Richtung Süden zu beobachten. Hinzu kommen noch die Aquiriden, die sogar bis zum 20. August zu beobachten sind.

"Perseiden" heißen die Sternschnuppen (Meteore) deshalb, weil sie scheinbar aus dem Sternbild des Perseus kommen. Am Abend des 12. August steht der Perseus noch tief im Nordosten bei Einbruch der Nacht. Sie ist damit die bevorzugte Richtung, um nach Sternschnuppen Ausschau zu halten. Aber sie können auch in anderen Himmelsgegenden beobachtet werden - der sogenannte Fluchtpunkt liegt in dieser Region. Das beste "Instrument" dafür ist ein Liegestuhl und das freie Auge - kein Fernglas, kein Teleskop! Wer einen Fotoapparat zur Hand nehmen möchte sollte ihn mit einem Weitwinkelobjektiv mit Scharfstellung auf Unendlich auf ein Stativ montieren und ca. eine halbe Minute Bellichtungszeit verwenden (hängt von der Helligkeit des Himmelhintergrundes ab).

Je länger die Nacht voranschreitet, desto mehr Sternschnuppen dürften zu sehen sein, da das Sternbild des Perseus im Osten nach oben in den Zenit wandert. Es sind schnelle Staubteilchen vom Kometen Swift-Tuttle, die dieser schon vor längerer Zeit in den interplanetaren Raum freigesetzt hat. Sie treffen mit 60 Kilometern pro Sekunde (220.000 km/h) auf die Erdatmosphäre und verglühen dabei. Die helle Spur am Himmel kommt hauptsächlich aber vom Leuchten der Luftatome, die dabei erhitzt und zum Leuchten angeregt werden.

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