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Merkur am Morgenhimmel

Am 11.11.2019 wanderte Merkur über die Sonnenscheibe. Kaum 14 Tage später ist er schon am Morgenhimmel zu sehen. Gute Bedingungen vorausgesetzt - keine Wolken oder auch zu dichte Schleierwolken - kann er gegen 7 Uhr MEZ tief im Südosten erspäht werden.

In unseren geographischen Breiten den Planeten Merkur zu sehen ist keine leichte Sache. Immer in der Nähe der Sonne entfernt er sich selten mehr als 25° von unserem Taggestirn. Das macht es so schwierig ihn eindeutig zu identifizieren. Kopernikus soll auf seinem Totenbett beklagt haben, dass er ihn nie zu Gesicht bekam. Allerdings kann das auch eine gute Erfindung sein, denn er war längere Zeit in Italien, wo flinke Götterbote leichter zu sehen ist als bei uns.

In den nächsten Tagen haben wir wieder die Chance von Deutschland aus: tief im Südosten, nur ungefähr 10° über dem Horizont, kann er kurz nach sieben Uhr MEZ aufgefunden werden. Dazu gesellt sich direkt am 25.11. die schmale Monsichel (siehe Bild, Animation mit der freien Planetarium-Software Stellarium). Die bläuliche Spica - der Hauptstern des Sternbildes Jungfrau - und der rötliche Mars können zuvor schon beobachtet werden und dienen als zusätzliche Hilfe beim Auffinden. Hilfreich kann auch ein Feldstecher sein, der allerdings scharf gestellt sein muss für weite Entfernungen.

Beitrag Deutschlandfunk zu Merkur und Kopernikus

Software Stellarium

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