Jupiter am Morgenhimmel

Für Frühaufsteher gibt es momentan einen Leckerbissen am Südhimmel

Mittlerweile ist der große Gasplanet auch ein echter Hingucker geworden: seine Größe hat deutlich die 40" überschritten und viele Details seiner Oberfläche werden sichtbar.

Die beiden Bänder sind sofort im Teleskop erkennbar. Interessant ist, dass sich das nördliche Äquatorband nach und nach gelb färbt und nach Süden wächst. Dafür "dünnt" das südliche Äquatorband etwas aus und scheint weniger Wirbel auszubilden als noch vor einigen Jahren. Deutlich ist aber noch immer der Große Rote Fleck, der mir persönlich wieder kräftiger vorkommt als im letzten Jahr.

In den weit nördlichen oder südlichen Breiten ist relativ wenig los - zumindest ist kaum etwas von den Wirbeln, die die Sonde "Juno" auf ihrer Bahn fotografiert zu sehen.

Allerdings ist die südliche Stellung des Planeten am Himmel weniger gut für uns in Deutschland für eine Beobachtung. Die Luftunruhe ist sehr stark und auch die Luftschichten "doppelt" so dick, die zu überwinden sind in der irdischen Atmosphäre. Da müssen wir leider noch einige Jahre warten, bis es für uns besser wird!

Die beiden ersten Bilder wurden Münsterschwarzach mit einem 3000 mm / 3600 mm Newton-Teleskop und einer ASI120MM-Kamera mit einem RGB-Filterrad gemacht.

Das dritte Bild entstand an einem 180 mm / 1620 mm Refraktor in Murnau. Der Punkt rechts oben ist der Mond Europa. Es wurde die gleiche Kamerakonfiguration genutzt.

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