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Enge Begegnung mit einem Asteroiden

Am frühen Morgen des 21. März "schrammte" der Asteroid K20F02B (oder 2020FB2) nur mit einem Abstand von 2,2 Millionen km an der Erde vorbei. Aufgrund der Corona-Krise schaffte er es aber nicht in die Schlagzeilen, wie es bei anderen der Fall war, die wesentlich weiter weg von der Erde waren, als sie an uns vorbei zogen.

Die Beobachtung aus der Klostersternwarte gelang schon am Abend des 19. März 2020, als die Bahn des Asteroiden noch in einem Stadium der Überprüfung war. Beim Minorplanetcenter stand ein neuer Asteroid zur Überprüfung an. Er war erst einen Tag zuvor von einem der Teleskope für Asteroidensuche entdeckt worden. Als er hoch genug am Horizont stand, wurde das 30 cm Newton-Teleskop der Klostersternwarte auf die Himmelsgegend ausgerichtet, wo der Asteroid stehen sollte.

Beim Addieren von 20 Einzelbildern mit nur je 10 Sekunden Belichtungszeit, in der vermuteten Bewegungsgeschwindigkeit des neu entdeckten Himmelskörpers, trat er im Summenbild deutlich zu Tage (siehe Bild oben). Die Sterne "verziehen" sich dabei zu Strichspuren, währenddessen der Asteroid still zu stehen scheint als einzelnes Pünktchen. Die Position konnte so besser bestimmt werden und an das Minorplanetcenter übermittelt werden. Die Genauigkeit der Daten waren besser als 0,5", was zu einer verbesserten Bahnberechnung für den Asteroiden half. Es steht nun sicher fest, dass von diesem Körper in den nächsten Jahrzehnten keine Gefahr für uns auf der Erde ausgeht.

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